Von Toyota bis ins Rathaus 3.Die positive Verwaltung

Ein wichtiger Teil der von den Kunden der Verwaltung -also unseren Bürgerinnen und Bürgern- erwarteten Qualität der kommunalen Leistungen ist sicherlich Aufmerksamkeit, Freundlichkeit und Zuverlässigkeit. Diese drei „Grundtugenden“ aber können sich nur entwickeln vor dem Hintergrund effektiv gestalteter Abläufe und hoher Motivation der Mitarbeiter*innen der Verwaltung. Ohne einen kooperativen und kommunikativen Führungsstil wird es diese Motivation nicht geben. Alle Mitarbeiter*innen auf allen Ebenen müssen spüren können, dass sie ein Teil des Ganzen sind. Dass ihre positive Mitwirkung Teil eines gemeinsamen Erfolges ist. Ein Erfolg der sich an der Zufriedenheit der Bürger*innen mit „ihrer“ Verwaltung messen lässt.  Also: zufriedene Bürger durch motivierte Mitarbeiter durch eine gute kooperative Führung.
Nicht nur die Qualität der Leistung hat hier ihre Ursachen sondern auch die Kosten der Verwaltung, Wer sich als Partner einer Aufgabe versteht, wird auch bereit sein, auf entsprechende Anregung hin ständig in den Abläufen Verbesserungspotentiale zu suchen und so dabei zu helfen, Verschwendung Schritt für Schritt abzubauen. Wenn Mitarbeiter außerdem in dem Wissen leben können, dass eigene Fehler keine Katastrophe sind, sondern Anstoß zur gemeinsamen Verbesserung, dann werden sie nicht mehr unter den Tisch gekehrt und können so gezielt an ihren Ursachen bekämpft und für die Zukunft verhindert werden. Fazit: Auch die Prinzipien der heute viel zitierten „schlanken“ Verwaltung beruhen auf der uralten Erkenntnis, dass jede Verbesserung am Kopf beginnt.

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